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Aktuelle News der Energie Kreuzlingen

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Gastarif steigt ab 2023

28.11.2022. Durch die deutlich höheren Beschaffungspreise steigt der Gastarif per 1. Januar 2023 für Kundinnen und Kunden von Energie Kreuzlingen. >mehr

Die aussergewöhnliche Situation an den Energiemärkten mit den stark gestiegenen Energiepreisen hat einen deutlich höheren Beschaffungspreis des Gases zur Folge. Der Tarif für das Referenzprofil "Gas30" (3001 – 30000 kWh/Jahr) beträgt neu 11.162 Rp/kWh. Für ein Einfamilienhaus mit einem Verbrauch von rund 20'000 Kilowattstunden pro Jahr, inklusive des 15 Prozent Biogasanteils, bedeutet dies eine Erhöhung von + 4.02 Rp/kWh. Kreuzlingen liegt mit dieser Preiserhöhung von rund 4 Rp/kWh unter dem schweizerischen Durchschnitt der aktuell gültigen Gaspreise von 2022. Neu müssen Kundinnen und Kunden von Energie Kreuzlingen mit dem Referenzprofil "Gas30" inklusive Gasumlage mit Mehrkosten von CHF 894.-/Jahr rechnen. 

 

Die kalkulierten Tarife 2023 wurden vorgängig zusammen mit der entsprechenden Selbstdeklaration dem Preisüberwacher zur Anhörung eingereicht. Dieser hat bestätigt, dass die geforderten Voraussetzungen erfüllt sind. Energie Kreuzlingen hat zur Erhöhung der Transparenz entschieden, die Gasumlagen sowie die gesetzliche CO2-Abgabe neu auf dem Tarifblatt separat auszuweisen. Damit vereinfacht sich bei Änderungen der deutschen Gasumlagen die Anpassung der Tarife.

 

Die für den Winter 2022/2023 erwartete Gasmangellage hat sich etwas entschärft, die Situation ist jedoch weiterhin kritisch. Für die Jahre 2023 und 2024 geht das Bundesamt für Energie (BFE) weiterhin von einer drohenden Gasmangellage aus. Ob, wann, wie und mit welchen Konsequenzen eine Mangellage eintritt, ist zurzeit offen. 


Der Gastarif 2023 ist ab Montag, 28. November 2022 auf hier publiziert.
 

Trinkwasser wird teurer

17.11.2022. Energie Kreuzlingen muss die Tarife für Trinkwasser sowie die Grundgebühr der Zähler per 1. Januar 2023 erhöhen. Der Grund ist der Kostenanstieg der Wasserversorgung. >mehr

Energie Kreuzlingen finanziert die Wasserversorgung aus den Gebühren ihrer Kundinnen und Kunden. Das Trinkwasser bezieht Energie Kreuzlingen ausschliesslich von der Wasserversorgung Region Kreuzlingen (WRK), die wiederum als Zweckverband das Seewasserwerk in Kreuzlingen betreibt und die beteiligten Gemeinden mit Trinkwasser versorgt. 

 

In den letzten Jahren wurden hohe Investitionen in die Infrastruktur und Sicherheit der WRK getätigt, weitere Mittel werden auch in den kommenden Jahren investiert werden müssen. Daher hat die WRK auf 1. Januar 2023 die Preise für die Abgabe des Trinkwassers erhöht. Die Kosten für das an Kreuzlingen abgegebene Trinkwasser steigen um rund CHF 400'000.– pro Jahr.

 

Altersstruktur und Erneuerungsbedarf der Wasserversorgung geben auch im städtischen Netz Grund zur Sorge. Die Selbstfinanzierung ist aufgrund des Sanierungsbedarfs des Wassernetzes und der Preisentwicklung ungenügend. Energie Kreuzlingen muss daher ab 1. Januar 2023 von den gestiegenen Beschaffungskosten einen geplanten Anteil von CHF 372'000.– durch Erhöhung der Absatztarife kompensieren.



Neue Tarife
Für den am häufigsten verwendeten Zählertyp mit einer Grösse von 5 Kubikmeter maximaler Durch-fluss/Stunde wird eine jährliche Grundgebühr von neu CHF 311.60 verrechnet (+ CHF 19.06). Auch der Verbrauchspreis steigt von CHF 1.29 auf CHF 1.37 1000 Liter Trinkwasser. Im gängigsten Kundenprofil liegt die jährliche Mehrbelastung bei rund CHF 37.–. Alle genannten Preise beinhalten die gesetzliche Mehrwertsteuer von derzeit 2.5%. 

 

Die Preiserhöhung wurde dem Preisüberwacher vorgängig zur Anhörung vorgelegt. Er emp-fahl dem Stadtrat, auf eine Erhöhung der Wasserpreise zu verzichten. Der Stadtrat nahm an seiner Sitzung vom 25. Oktober 2022 Kenntnis von der Empfehlung des Preisüberwachers und beschloss, an der geplanten Erhöhung des Wassertarifs festzuhalten. 

 

Der Stadtrat begründet seinen Beschluss mit der ungenügenden Selbstfinanzierung des städ-tischen Wassernetzes. Zudem hält der Stadtrat fest, dass die Preiserhöhung der Wasserpreise nur einen Teil der gestiegenen Beschaffungskosten kompensiert. Sorge bereitet dem Stadtrat zudem die aktuelle Entwicklung der Bau-, Material- und Energiepreise. Aufgrund dieser Entwicklungen ist das finanzielle Gleichgewicht der Wasserversorgung nicht gesichert. 

 

Das Tarifblatt der Wasserversorgung von Energie Kreuzlingen zeigt die Grundgebühren für alle Zählergrössen sowie die Verbrauchsgebühren mit und ohne Mehrwertsteuer und kann auf dieser Website oder am Kundenschalter der Energie Kreuzlingen bezogen werden.
 

Energieverbrauch bitte melden - Ableseteam ab 21. November 2022 unterwegs

14.11.2022. Energie Kreuzlingen versendet ab 15. November die Ablesekarten für die Strom-, Gas- und Wasserzähler an alle Einfamilienhausbesitzerinnen und -besitzer. >mehr

Die Daten der Strom-, Gas- und Wasserzähler können vom 21. November bis am 4. Dezember 2022 bequem online über das Kundenportal von Energie Kreuzlingen https://www.kundenportal.energiekreuzlingen.ch eingegeben und übermittelt werden (Registrierung notwendig). Die Rücksendung der Ablesekarte mit der Post ist weiterhin möglich.

 

Ab Montag, 21. November 2022 startet das Ableseteam von Energie Kreuzlingen die Ablesung der Strom- Gas- und Wasserzähler bei Mehrfamilienhäusern. Das Ableseteam von Energie Kreuzlingen wird während drei bis vier Wochen unterwegs sein, um die Zählerstände der Kundinnen und Kunden aufzunehmen. In den meisten Fällen werden die Daten elektronisch von den Zählern auf die Ablesegeräte übertragen. Energie Kreuzlingen benötigt die Daten für die korrekte Abrechnung über den Energie- und Wasserverbrauch.

 

Zutritt freihalten

Damit die Datenerfassung speditiv abgewickelt werden kann, bittet Energie Kreuzlingen die Besitzerinnen und Besitzer sowie die Mieterinnen und Mieter von Liegenschaften (z.B. Mehrfamilienhäuser), den Zutritt zu den Messeinrichtungen (Zählern) zu gewährleisten und frei zu halten. In der Regel befinden sich die Messeinrichtungen nicht im Wohnbereich, sondern im Allgemeinbereich.

Gasumlage kommt nicht

01.10.22. Die deutsche Bundesregierung kippt die Gasbeschaffungsumlage, die ab 1. Oktober 2022 hätte in Kraft treten sollen. Somit wird die angekündigte Weiterbelastung der Umlage für die Kreuzlinger Gaskundinnen und Gaskunden hinfällig. >mehr

Noch vor der Umsetzung der im August 2022 vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz eingeführten Gasbeschaffungsumlage, ist diese schon wieder Geschichte. Nach heftiger Kritik an der geplanten Umlage hat die deutsche Bundesregierung diese wieder gekippt. Das bedeutet für die Gaskundinnen und Gaskunden von Energie Kreuzlingen, dass die Gastarife per 1.10.2022 nicht um die Umlage erhöht werden.

Die wegen der Gasumlage angesetzte ausserordentliche Zwischenablesung der Gaszähler ist bereits fast beendet, Energie Kreuzlingen wird sie daher zu Ende führen. Die gewonnenen Daten liefern Erkenntnisse über das Profil des Gasverbrauchs in Kreuzlingen.

Ausserordentliche Zwischenablesung der Gaszähler

Aufgrund der ab 1. Oktober 2022 steigenden Gaspreise findet eine Zwischenablesung der Gaszähler statt. >mehr

Wie bereits Ende August angekündigt, werden die Gastarife aufgrund der Gasumlage ab 1. Oktober 2022 steigen. Um eine exakte Abrechnung der Gasbezüge zum bestehenden Gaspreis zu erstellen, liest Energie Kreuzlingen Ende September die Gaszähler ab.

 

Einfamilienhausbesitzerinnen und -besitzer erhalten Selbstablesekarten zur Übermittlung der Zählerstände. Diese können bis am 10. Oktober 2022 bequem online über das Kundenportal von Energie Kreuzlingen https://www.kundenportal.energiekreuzlingen.ch eingegeben und übermittelt werden (Registrierung notwendig). Die Rücksendung der Ablesekarte mit der Post ist ebenfalls möglich.

 

Bitte Zutritt freihalten

Für die Ablesung der Gaszähler in Liegenschaften (z.B. Mehrfamilienhäuser) bitten wir die Besitzerinnen und Besitzer sowie die Mieterinnen und Mieter von Liegenschaften (z.B. Mehrfamilienhäuser), den Zutritt zu den Messeinrichtungen (Zählern) zu gewährleisten und frei zu halten. In der Regel befinden sich die Messeinrichtungen nicht im Wohnbereich, sondern im Allgemeinbereich. Herzlichen Dank!.

 

Gaspreis steigt ab 1. Oktober 2022 wegen Gasumlage

30.08.2022. Energie Kreuzlingen bezieht das Erdgas direkt aus Konstanz und ist somit auch von der Gasbeschaffungsumlage betroffen. Dank des Wechselkurses kann die Preiserhöhung abgefedert werden. >mehr

Bisher gehörte Energie Kreuzlingen zu den Energieversorgungsunternehmen, die den Gaspreis für 2022 noch nicht anheben mussten. Das ändert sich nun. Das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz führt ab 1. Oktober 2022 eine Gasbeschaffungsumlage ein. Diese dient ausschliesslich der Weitergabe von Kosten für die Ersatzbeschaffung ausgefallener Liefermengen aus Russland, die die Gasimporteure jetzt zu wesentlich höheren Preisen beschaffen müssen. 

 

Energie Kreuzlingen ist direkte Kundin der Stadtwerke Konstanz GmbH und bezieht das Erdgas physisch aus Deutschland. Das bedeutet, dass die Gasumlage auch für jede Kilowattstunde verrechnet wird, die nach Kreuzlingen fliesst. Die Umlage ist zeitlich vom 1. Oktober 2022 bis 1. April 2024 begrenzt und kann alle drei Monate angepasst werden. Sollte Russland seine vertraglich zugesicherten Gasmengen wieder vollständig erfüllen, wird diese Umlage auf null gesetzt.

 

Günstiger Eurokurs
In der Kalkulation der notwendigen Preiserhöhung für die Beschaffungs-, die neue Speicher- und die erhöhte Bilanzierungsumlage hat Energie Kreuzlingen den bisherigen Absatzverlauf und derzeit günstigen Eurokurs mitberücksichtigt. Die Minderkosten wurden dem Preisaufschlag für die Umlagen angerechnet. Die berechnete Erhöhung je Tarifgruppe beträgt in Summe 2.10 Rp./kWh exkl. MWST. für alle genannten neuen und erhöhten Gasumlagen. Die Erhöhung des Gastarifes ab 1. Oktober 2022 wurde vom Stadtrat am 16. August 2022 genehmigt.

 

Ausserordentliche Zwischenablesung Ende September
Um eine exakte Abrechnung der Gasbezüge zum bestehenden Gaspreis zu erstellen, liest Energie Kreuzlingen Ende September die Gaszähler ab und versendet vorgängig Ablesekarten an Einfamilienhausbesitzerinnen und -besitzer. 

 


Was, wenn eine Gasmangellage eintritt?
"KIO Gas" ist die KrisenInterventionsOrganisation für die Gasversorgung in ausserordentlichen Lagen. Sie untersteht der wirtschaftlichen Landesversorgung des Bundes und wird auf deren Anweisung aktiv, wenn eine Gasmangellage eintritt. Aufgrund des Ukrainekriegs und der damit verbundenen unsicheren Versorgungslage, erteilte der Bundesrat im Mai 2022 dem Verband der Schweizerischen Gasindustrie (VSG) den Auftrag, eine entsprechende Organisation aufzubauen. Die KIO Gas hat die Aufgabe, die aktuellen Entwicklungen zu beobachten und bei einer Mangellage die Netzbetreiber bei der Umsetzung der vom Bund angeordneten Bewirtschaftungsmassnahmen zu unterstützen. Unter www.kio.swiss/de finden Verbraucher Informationen, Fragen und Antworten, die laufend aktualisiert und ergänzt werden.

Strompreise 2023 steigen markant an.

Die stark gestiegenen Marktpreise bei der Strombeschaffung sowie die Netznutzungskosten und Systemdienstleistung sind die Auslöser der höheren Tarife. >mehr

Die stark gestiegenen Marktpreise bei der Strombeschaffung sowie die Netznutzungskosten und Systemdienstleistung sind die Auslöser der höheren Tarife. Der ökologische Mehrwert für Schweizer Wasserkraft konnte durch Energie Kreuzlingen leicht günstiger eingekauft werden.

 

Ab dem 01.01.2023 steigen die Strompreise über alle Tarifgruppen stark an. Die Kosten für die Netznutzung von Energie Kreuzlingen und des nationalen Übertragungsnetzes steigen in Summe um 4.0 % oder 0.35 Rp./kWh an. Swissgrid erhöht aufgrund steigender Preise an den europäischen Strommärkten die Systemdienstleistungen um 0.30 Rp./kWh auf 0.46 Rp./kWh. Die weiteren Abgaben an die Stadt und der Netzzuschlag bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

 

Die Handelspreise an der Strombörse haben sich innerhalb von zwei Jahren mehr als verzehnfacht. Für 2023 bedeutet dies aufgrund der langfristigen Beschaffungsstrategie eine Erhöhung von 72 % des Energiepreises. Energie Kreuzlingen konnte den ökologischen Mehrwert für Schweizer Wasserkraft jedoch zu günstigeren Preisen beschaffen, dies mindert den Anstieg etwas. Insgesamt steigt der Energiepreis um 5.69 Rp./kWh an. 

 

Damit steigt der Gesamttarif im Durchschnitt um 6.3 Rp./kWh bzw. um 32.3 % auf 25.97 Rp./kWh an. Für einen Haushalt mit einem Verbrauch von 2'500 Kilowattstunden pro Jahr (ElCom-Profil H2) bedeutet das Mehrkosten von CHF 142.00 pro Jahr, für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4'500 Kilowattsunden (ElCom-Profil H4) sind dies Mehrkosten von CHF 257.00 pro Jahr.

Alle Angaben verstehen sich ohne Mehrwertsteuer.

 

Der Stadtrat hat die Stromtarife für 2023 am 16. August 2022 genehmigt. Die Tarifübersicht ist auf www.energiekreuzlingen.ch/strom/stromtarife veröffentlicht.
 

Stefan Wehrli folgt auf Guido Gross

Stefan Wehrli wird neuer Leiter Energie Kreuzlingen. Am 1. Februar 2023 tritt er die Nachfolge von Guido Gross an >mehr

 

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Den Wirtschaftsinformatiker Stefan Wehrli wählte der Stadtrat als neuen Leiter Energie Kreuzlingen. Mit Unterstützung eines Personalberatungsunternehmens konnte diese Schlüsselposition mit einem erfahrenen und qualifizierten Fachmann erfolgreich neu besetzt werden.

 

Stefan Wehrli ist 1976 geboren und zeichnet sich durch Fachkompetenzen in den Bereichen Energiewirtschaft, Prozessoptimierungen und Transformationsprozessen sowie Mitarbeitermanagement aus. Zurzeit ist Stefan Wehrli bei der Optimatik AG, Teufen, als Leiter EDM und Portfoliomanagement tätig.

 

Seine Stelle als Leiter Energie Kreuzlingen tritt Stefan Wehrli am 1. Februar 2023 an. Er wird Nachfolger von Guido Gross, der Ende Mai 2023 in den Ruhestand treten wird. Der Stadtrat heisst Stefan Wehrli bereits heute willkommen und wünscht ihm viel Freude und Erfolg in seiner neuen Aufgabe.

Wärme aus dem Bodensee und der KVA Thurgau

14.06.2022 Start eines Generationenprojekts und ein Meilenstein in die energetische Unabhängigkeit dank der Unterzeichnung einer gemeinsamen Absichtserklärung. >mehr

Mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Absichtserklärung bringen Energie Kreuzlingen, die Stadtwerke Konstanz, der Verband KVA Thurgau sowie die EKT AG die Prüfung der Machbarkeit einer Fernwärmeleitung aus Weinfelden sowie die thermische Seewassernutzung auf den Weg. Fachlich begleitet wird das Projekt durch die Swisspower AG.

Wärmequellen sollen für die Städte Kreuzlingen und Konstanz künftig eine wichtige Rolle spielen, um ihre Wärmeversorgung noch besser mit den Erfordernissen der jeweiligen Klimaschutzstrategien in Einklang zu bringen und sich bei der Wärmeerzeugung unabhängiger von fossilem Erdgas zu machen.

Die kommunalen Energieversorger Energie Kreuzlingen und die Stadtwerke Konstanz sowie der Verband KVA Thurgau und EKT AG haben am Montag, 13. Juni 2022, gemeinsam eine Absichtserklärung unterzeichnet. Sie prüfen gemeinsam die Machbarkeit einer Fernwärmeleitung aus Weinfelden sowie die thermische Seewassernutzung, welche Kreuzlingen und Konstanz künftig gebietsweise mit Wärme versorgen könnte. Eine Fernwärmeleitung soll von Weinfelden aus CO2-neutrale Abwärme von der KVA Thurgau liefern, welche die Abfälle eines Grossteils des Thurgaus sowie des deutschen Landkreises Konstanz thermisch verwertet.

Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärungen wird der Weg bereitet, um die Machbarkeit des Projekts in technischer, wirtschaftlicher, rechtlicher sowie organisatorischer Hinsicht vertieft zu prüfen. Die entsprechenden Studien sollen innert Jahresfrist abgeschlossen sein. Sollte sich herausstellen, dass die Fernwärmeleitung und die Seewassernutzung umsetzbar sind, soll in einem nächsten Schritt die weitere Projektentwicklung und Realisierung folgen.

Das Projekt ist Bestandteil eines grenzüberschreitenden Wärmeversorgungskonzeptes, das die Städte Kreuzlingen und Konstanz gemeinsam anstreben. Das Konzept basiert auf verschiedenen Teilprojekten. Neben der Prüfung der Nutzung der Abwärme aus der KVA Thurgau und der gemeinsamen Nutzungsmöglichkeiten von Seewasserwärme aus dem Konstanzer Trichter, wird in einem weiteren Teilprojekt geprüft, in welchen Gebieten der beiden Städte Wärmeverteilnetze aufgebaut werden können, um die Wärme und möglicherweise auch Kälte zu den Haushalten und Firmenkunden zu liefern. Dadurch wird die Grundlage für den Bau von Wärmenetzen in beiden Städten gelegt.

Vordere Reihe von rechts: Stadtrat Thomas Beringer und Dr. Norbert Reuter, Stadtwerke Konstanz. Hintere Reihe von links nach rechts: Thomas Peyer, Swisspower AG; Gordon Appel, Stadtwerke Konstanz; Mauro Montella, Swisspower AG; Heinz Siegenthaler, Verband KVA Thurgau; Peter Steiner, Verband KVA Thurgau; Martin Simioni, CEO EKT; Marcel Stofer, EKT und Stadtpräsident Thomas Niederberger.

 


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